Escrima- ist eine Kampfsportart, die sich unter der spanischen Kolonial-herrschaft auf den Philippinen entwickelt hat. Die spanischen Besatzer bildeten, wie für Kolonialmächte üblich, einheimische Hilfstruppen. Diese unterwiesen sie im Fechten, daraus entwickelte sich eine Verbindung alten europäischen Hiebfechtens mit dem bereits praktiziertem, teilweise noch protomalayischem, Waffengebrauch. Über die Jahrhunderte entwickelte sich Escrima weiter, so dass es heute ein System darstellt, welches verschiedene Aspekte in sich vereint.
De Campo - Der spanische Ausdruck "vom Felde", bezeichnet alle ehemals für Duell und Schlachtfeld entwickelten Techniken der Klingenführung (sowohl mit einer als auch mit zwei Klingen, Speer und Klinge und Schild).
Cadena - Dahinter stehen waffenlose Selbstverteidigungskonzepte - pragmatisch und funktional. Zwischen 1920 und 1950 wurden die Grundprinzipien, von eingewanderten
Filipinos, erfolgreich in den USA beim Profiboxen eingesetzt - der sogenannte Pinoy- Stil.
Baston - Konzepte zur Selbstverteidigung, in denen stumpfe Waffen verwendet werden - der Stockkampf. Hierbei geht es auch häufig in die nahe Distanz.
Wir sind der Escrima Training Federation angeschlossen.
Man erlernt hier im Escrima überlieferte Techniken zum Gebrauch von Schwert, Schwert und Schild, Doppelschwert, Speer u.a. die ursprünglich für Duell und Schlachtfeld gedacht waren, sowie den traditionellen Vollkontakt-Stockkampf. Auch hier wird mit entsprechender Schutzausrüstung realistisch gefochten bzw. gesparrt.
Eine dritte wöchentliche Trainingseinheit ist in Vorbereitung.
Die Gruppe hat sich der Escrima Training Federation unter Bernd Schubert einem langjährigen Schüler von Rene Latosa sowie Brasil, Concon und Navales angeschlossen.